EMPA Forschungscampus, Dübendorf

Die Erweiterung des Forschungcampus an der EMPA in Dübendorf besteht aus einem Laborgebäude, einem Multifunktionsgebäude und einem Parkhaus. Labor und Multifunktionsgebäude werden als Massivbau ausgeführt während beim Parkhaus in den Obergeschossen innovative, nachhaltige Holz-Beton-Verbunddeecken zum Einsatz kommen.

Wettbewerb 1. Rang

Die Erweiterung des Empa-Forschungscampus in Dübendorf umfasst ein Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus. Das Laborgebäude mit Grundriss ca. 33.5 m × 51.5 m besitzt vier Vollgeschosse, ein Untergeschoss sowie einen Technikaufbau. Die Tragstruktur ist als Massivbau mit Ortbetonwänden, Flachdecken und vorfabrizierten Hochleistungsbetonstützen konzipiert. Massgebend für die Dimensionierung der Geschossdecken waren die sehr strengen baudynamischen Anforderungen, um die Laborexperimente ohne störende Einflüsse durchführen zu können. Die Fundation erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung.

Das Multifunktionsgebäude mit einem Grundriss von ca. 20.0 × 44.5 m und das Parkhaus, Grundriss ca. 43,0 × 79,5 m, umfassen ebenfalls mehrere Geschosse. Das gemeinsame Untergeschoss der beiden Gebäude sowie die Obergeschosse des Multifunktionsgebäudes sind in Massivbauweise erstellt. Die primäre Tragkonstruktion des Parkhauses besteht aus vorfabrizierten Betonstützen und vorfabrizierten Betonunterzügen. Die sekundäre Tragkonstruktion der Decken bilden Rippenplatten aus Holz und ein statisch mitwirkender, bewehrter Überbeton. Beide Gebäude werden über eine monolithische Bodenplatte flach fundiert.

Details

Realisation

2019 bis 2024

Bauherr

EMPA Immobilien, Dübendorf

Architekt

SAM Architekten AG

Aufgabe

Tragwerksplanung