Laborprovisorium FGCZ, Zürich

Das als Provisorium geplante und realisierte Gebäude dient der Uni Zürich als Laborgebäude. Das Tragwerk wurde mittels einem Rahmensystem aus Stahlbeton und Holzbetonverbunddecken realisiert. Auch die tragenden Fassadenwände wurden in Holzbauweise erstellt.

Wettbewerb 1. Rang

Der Neubau umfasst ein flächenmässig reduziertes Untergeschoss und zwei oberirdische Vollgeschosse. Die beiden Obergeschosse greifen das Grossraumbürokonzept auf, um die Anforderungen des Bauherrn auf eine Nutzungsflexibilität zu gewährleisten. Die beiden oberirdischen Geschosse sind in Holz-Beton-Verbundbauweise konstruiert. Hierbei übernehmen die vorfabrizierten Betonstützen im Innern des Gebäudes, die betonierten Wände in den Erschliessungsbereichen und die Holzelementfassaden entlang der Gebäudelängsseiten die Funktion des vertikalen Lastabtrags. Die horizontale Aussteifung des Gebäudes wird in Querrichtung betonierte Wandscheiben und in Längsrichtung über die Rahmenwirkung zwischen den Innenstützen und den betonierten Unterzügen sichergestellt. Die Holz-Beton-Verbunddecken bilden die aussteifenden Scheiben zwischen den Vertikalelementen.

Details

Realisation

2021 bis 2022

Bauherr

Kanton Zürich Baudirektion Hochbauamt

Architekt

SAM Architekten AG

Aufgabe

Tragwerksplanung